Entwicklungsstrategie der Philippinen
Die Regierung der Philippinen verfolgt eine Agenda, die wirtschaftliches Wachstum, sozialeInklusion und Klimaanpassung integriert:
Die Philippinen sind ein aufstrebender Inselstaat mit über 7’600 Inseln, einer jungen Bevölkerung und einer zunehmend dynamischen Wirtschaft. Als einer der wachstumsstärksten Staaten Südostasiens gilt das Land als wichtiges Bindeglied zwischen dem pazifischen Raum, ASEAN und der globalen Entwicklungsagenda.
Gleichzeitig gehört das Land zu den am stärksten klimaverletzlichen Staaten der Welt: regelmässige Taifune, Überschwemmungen, Meeresspiegelanstieg und Dürren stellen Bevölkerung, Wirtschaft und Infrastruktur vor enorme Herausforderungen.
Darüber hinaus prägen soziale Ungleichheit, fragile regionale Verwaltung, wachsende Urbanisierungsdruck und eine historisch bedingte Zentralisierung die Entwicklungsdynamik. Die Philippinen stehen heute an einem Wendepunkt – zwischen Wachstum, Exposition und der Chance auf eine dezentral-ökologische Transformation.
Die Regierung der Philippinen verfolgt eine Agenda, die wirtschaftliches Wachstum, sozialeInklusion und Klimaanpassung integriert:
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Rahmenplan zur Förderung von produktiver Beschäftigung, regionaler Gleichwertigkeit, Agrarreform, Gesundheitsinfrastruktur und grünem Wachstum.
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Strategie zur Anpassung an Klimarisiken und Reduktion von Emissionen, mit Fokus auf Küstenzonen, städtische Resilienz und Wassermanagement.
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Langfristige Vision für ein inklusives, wohlhabendes und widerstandsfähiges Land – unter Betonung von Bildung, Umwelt, sozialer Sicherheit und Lebensqualität.
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Massgebliche Reform zur Stärkung von Provinzen und Kommunen durch höhere finanzielle Autonomie, Planungsverantwortung und Dienstleistungszuständigkeit.
Diese Reformen zielen darauf ab, lokale Innovationsräume zu stärken, den Zugang zu Infrastruktur gerechter zu gestalten und die SDG-Verankerung auf subnationaler Ebene zu fördern.
Mehr als 60 % der Bevölkerung leben in Küstennähe. Jährlich treffen im Schnitt 20 Tropenstürme das Land – mit teils katastrophalen Auswirkungen auf Siedlungen, Landwirtschaft und Versorgung.
In vielen ländlichen Gebieten fehlt es an sicherem Zugang zu sauberem Wasser. Gleichzeitig sind städtische Abwassersysteme und Müllentsorgung vielerorts unzureichend – mit direkten Folgen für Umwelt und Gesundheit.
Trotz wirtschaftlichem Wachstum bleiben viele Inselregionen (z. B. Bangsamoro, Visayas, Cordillera) unterversorgt. Grosse Teile der Bevölkerung leben im informellen Sektor – ohne gesicherten Zugang zu Sozialleistungen oder beruflicher Qualifikation.
In Metro Manila und anderen Ballungsräumen nimmt die Zahl informeller Siedlungen zu – oft in hochwassergefährdeten oder ökologisch sensiblen Lagen. Es fehlen sozial gerechte, klimagerechte Wohn- und Mobilitätslösungen.
Die Philippinen arbeiten eng mit der Asian Development Bank (ADB), dem Green Climate Fund (GCF), UNDP und bilateralen Partnern an Klimaanpassung, Frühwarnsystemen und resilienter Infrastruktur.
Programme mit der Weltbank, Japan und USAID unterstützen den Umstieg auf erneuerbare Energien – insbesondere Solar, Wind und Geothermie – sowie die Modernisierung der Netze.
Mit der Umsetzung des „Local Budget Tagging for SDGs“ ist das Land regionaler Vorreiter bei der Integration der SDGs in lokale Haushalts- und Entwicklungspläne – flankiert von zivilgesellschaftlichen Allianzen und Subnationalplattformen.
Die Green Nations Foundation fokussiert sich in den Philippinen auf vier prioritäre Handlungsfelder:
Stärkung der Infrastruktur zur Regenwassernutzung, naturnahe Abwassersysteme und Schutz vor Überschwemmungen in peri-urbanen Zonen.
Kooperation mit Berufsbildungszentren, Ausbildungsprogrammen und Lokalregierungen zur Qualifizierung für erneuerbare Energien, Agroverarbeitung und Küstenwirtschaft.
Unterstützung partizipativer Entwicklungspläne auf Provinzebene – insbesondere in konfliktbetroffenen oder strukturell benachteiligten Regionen (z. B. Mindanao, Palawan).
Förderung grüner Infrastrukturen, urbaner Kühlräume, nachhaltiger Mobilitätsprojekte und Resilienz-Hubs in Städten wie Cebu, Iloilo oder Davao.
Unsere Arbeit in den Philippinen trägt gezielt zu folgenden Zielen bei: